Diskriminierte Minderheiten im Nahen Osten, Antisemitismus, Israelfeindschaft und deutsche Politik

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Datum/Uhrzeit
20/05/2014
19:00 - 23:30

Veranstaltungsort
Berlin

Kategorie(n)


Einladung zur Podiumsdiskussion

Diskriminierte Minderheiten im Nahen Osten, Antisemitismus, Israelfeindschaft und deutsche Politik

 am 20. Mai 2014 ab 19.00 Uhr

im Centrum Judaicum Berlin, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

PodiumsteilnehmerInnen:

Reinhold Robbe, DIG-Vorsitzender, MdB a. D. (Wehrbeauftragter a. D., SPD-Bundestagsfraktion), Mitglied des Kuratoriums des Koordinierungsrats

Prof. Dr. Heribert Hirte, MdB (CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Mitglied des Europa- und des Rechtsausschusses des Bundestags

Melek Yildiz, Stv. Generalsekretärin der Alevitischen Gemeinde Deutschland e. V.

Mohammad Schams, Vorstandsmitglied des Koordinierungsrats, Berlin, Senior Advisor IFI (Iranian Freedom Institute), Washington D.C.

Dr. Rafael Korenzecher, Vorstandsmitglied des Koordinierungsrats, Herausgeber von Jüdisches Berlin/Jewish Berlin Online

Moderation: Klaus Faber, Ko-Vorsitzender des Koordinierungsrats, Staatssekretär a. D., RA

 

Eine Demokratie, die diesen Namen verdient, muss rechtsstaatlich organisiert sein, die Menschenrechte achten und über eine pluralistische Gesellschaftsorientierung verfügen. Antisemitismus und Israelhass, ein mangelhafter Schutz von Minderheiten und eine unzureichende Garantie der Glaubens- und Meinungsfreiheit vertragen sich mit den grundlegenden Demokratieanforderungen nicht. Die Situation der Minderheiten und die Antisemitismusverbreitung sind deshalb Indikatoren für den Demokratiezustand im Nahen Osten und in anderen Regionen.

Wie ist die Lage der alevitischen, kurdischen, koptischen und Baha’i-Minderheiten im Nahen Osten zu beurteilen? Werden in den betroffenen Staaten und Gesellschaften die Diskriminierung von Minderheiten sowie Antisemitismus und Israelhass in ausreichendem  Umfang als Gefahren erkannt und bekämpft? Nehmen die westlichen und vor allem die europäischen Staaten die damit gestellten Herausforderungen mit ausreichendem Nachdruck z. B. in Kooperationsverhandlungen mit Staaten in der Region wahr?

Über die damit aufgeworfenen Fragen wollen wir auf unserer Podiumsdiskussion und auch zwischen Podium und Publikum diskutieren.

Nach der Diskussion kleines Buffet auf Einladung von Jewish Berlin Online.

Gemeinsame Veranstalter:

Stolberger-Str. 317

D-50933 Köln

Tel: +49 221 94 98 56-0

Fax: +49 221 94 98 56-10

Internet: www.alevi.com

 

podium

 

Am Neuen Markt 8

14467 Potsdam

Tel: +49 331 28094-0

Fax: +49 331 28094-50

Webseite: http:/​/​www.mmz-potsdam.de/​

Direktor: Prof. Dr. Julius H. Schoeps

Jüdisches Berlin/ Jewish Berlin Online

Herausgeber: Dr. Rafael Korenzecher

 

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Anhang

Zum Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e. V.

Der Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e. V. ist am 20. November 2009 als Nachfolgeorganisation der nicht-rechtsfähigen Vorgängereinrichtung mit dem gleichen Namen gegründet worden, zu der sich am 16. Juni 2007 Organisationen,  Einrichtungen und Personen zusammengeschlossen hatten, die sich in der Antisemitismusbekämpfung engagieren. Ihm gehören Christen, Juden, Muslime und Aleviten sowie Menschen mit einer anderen Glaubens- oder ohne eine entsprechende Orientierung an. Der Koordinierungsrat wendet sich gegen alle Formen von Antisemitismus, auch gegen den neuen, israelfeindlichen Antisemitismus. Von Anfang an hat er einen regelmäßigen Bericht der Bundesregierung mit einer entsprechenden Antisemitismusbeschreibung und zur Antisemitismusbekämpfung gefordert. Der Beschluss des Bundestags vom 4. November 2008 entspricht dieser Forderung.

Zum Verband zählen die folgenden Vereine, Organisationsvertreter und Personen:

Anti-Defamation Center – Bildungswerk für Demokratie und Kultur e.V., Berlin

Dr. Michael Kreutz, Bochum

Stefanie Galla, Rechtsanwältin, Köln

Prof. Dr. Julius H. Schoeps, MMZ-Direktor, Potsdam, Berlin

Daniel Kilpert, M.A., Berlin

Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Vorsitzender: Staatssekretär a. D. Klaus Faber, RA, Potsdam

Prof. Dr. Diethard Pallaschke, Karlsruhe

Nasrin Amirsedghi, Publizistin, Berlin

Prof. Dr. Lars Rensmann, MMZ-Fellow, John Cabot University, Rom

Initiative 9. November 1938, Abraham Dzialowski, Frankfurt am Main

Demokratie & Courage, Till Meyer, M.A., Potsdam

Mohammad Schams, Berlin, Senior Advisor IFI (Iranian Freedom Institute), Washington D.C.

Dr. Rafael Korenzecher, Herausgeber von Jüdisches Berlin/Jewish Berlin Online

Nikoline Hansen, Vorsitzende des Bundes der Verfolgten des Naziregimes (BVN Berlin e.V.)

Monica Ch. Puginier, AktivesMuseum – Faschismus und Widerstand in Berlin e.V., Berlin

Melek Yildiz, Alevitische Gemeinde Deutschland e.V., Köln

Mathias Kern, Potsdam, München

Büro für Menschenrechte und MinderheitenAngelegenheiten, Christian H. Zimmermann

Peter Wirkner, Wissenschaftlicher Direktor, M.A., Mannheim

Forum Atid e.V.

Dr. Johannes Kandel, Berlin

Günther Fuchs, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, LV Brandenburg

Giyasettin Sayan, MdA a.D., Kurdische Gemeinde Berlin-Brandenburg

 

Kuratorium: Philipp Mißfelder, MdB, Prof. Gert Weisskirchen, MdB a.D. (2006 – 2009 OSZE-Beauftragter für Antisemitismusbekämpfung), Reinhold Robbe, MdB a.D., Präsident Deutsch-Israelische Gesellschaft, Serkan Tören, MdB a.D., Steffen Reiche, MdB a.D., Bettina Kudla, MdB, Ali Ertan Toprak, Kurdische Gemeinde Deutschland, Yilmaz Kahraman, Alevitische Gemeinde Deutschland e.V.

Vorstandsmitglieder: Daniel Kilpert (M.A.), Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Klaus Faber (Staatssekretär a. D., Rechtsanwalt); Dr. Rafael Korenzecher, Mohammed Schams, Prof. Dr. Diethard Pallaschke

Pressesprecher: Daniel Kilpert, M.A., Mobil: 0177 514 3256, E-mail: kilpert@koordinierungsrat.org

 

Kontakt: Haus der Bundespressekonferenz, Raum: 6402, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Internet: http://www.koordinierungsrat.org