KGD und KOMKAR vereinbaren Zusammenarbeit

  • Erfolgreiches Treffen in Berlin

Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) und KOMKAR vereinbaren Zusammenarbeit

Ali Ertan Toprak, Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland e.V. (KGD) und sein Stellvertreter Mehmet Tanriverdi haben am 14. August 2013 ihre Konsultationen mit kurdischen Organisationen fortgesetzt. Erstmalig trafen sie sich in Berlin mit Vertreterinnen und Vertretern von KOMKAR.

Kurdische Arbeiter und Studierende gründeteten KOMKAR, den ersten kurdischen Migrantendachverband in Deutschland, im Jahre 1979, um kurdischen Migranten und Flüchtlingen in Deutschland eine Anlaufstelle zu bieten. Dr. Şükrü Güler, Vorsitzender von KOMKAR, empfing die Vertreter der KGD herzlich in Berlin.

Toprak und Tanriverdi präsentierten die Arbeit der KGD und deren Ziele. Sie betonten, dass sie sich dabei nicht als Konkurrenz zu bestehenden kurdischen Organisationen, sondern als Partner im Einsatz für die gemeinsamen kurdischen Interessen in Deutschland sehen. Die KGD konzentriere sich in erster Linie auf die Probleme der kurdischen Migrantinnen und Migranten in Deutschland und artikuliere vorrangig die Interessen und Forderungen der Deutsch-Kurden gegenüber Staat und Gesellschaft in Deutschland. In ihrer Organisation seien viele kurdischstämmige Deutsche unterschiedlichster politischer Prägung aktiv, die ein großes Interesse daran hätten, Verantwortung in ihrer neuen Heimat Deutschland zu übernehmen.

Für die KGD ist KOMKAR mit seiner über 30-jährigen Verbandsgeschichte einer der Pioniere unter den kurdischen Organisationen in Deutschland, von ihrer langjährigen Erfahrung als Verband könne die KGD bei ihrer künftigen Arbeit profitieren, sagte Ali Ertan Toprak. Man sei jederzeit für eine freundschaftliche Zusammenarbeit aller demokratischen kurdischen Organisiationen offen, betonte Şükrü Güler – insofern war das Treffen in Berlin rundum erfolgreich und hat den Weg für die künftige konstruktive Zusammenarbeit geebnet.

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