Begegnung schafft Akzeptanz2021-11-29T17:09:48+01:00

Ein Jugendpräventionsprojekt zur Verhinderung und Bekämpfung von Extremismus
In Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden

Das Projekt „Begegnung schafft Akzeptanz – Austausch von Jugendlichen mit Migrationsgeschichte und Polizeibeamt:innen“ verfolgt das Ziel, gemeinsam Vorurteile abzubauen, die gegenseitige Akzeptanz zu stärken sowie Maßnahmen zur Extremismusprävention im Bereich Islamismus, Rassismus und Fanatismus zu entwickeln. Eine bundesweit umgesetzte Aufklärungskampagne und eine intensive Kooperation zwischen Polizeibehörden, KGD und lokalen Vereinen dient dazu, die bestehenden Präventionsprogramme der Behörden sinnvoll und zielgerichtet zu ergänzen.

Ziele:

Das Projekt „Begegnung schafft Akzeptanz“ hat folgende Ziele:

  • Nachhaltiger Abbau von Vorurteilen, Spannungen und Konfliktherden zwischen Jugendlichen mit Migrationsgeschichte und den Polizeibehörden.
  • Diskriminierung, Vorurteile und Gewaltbereitschaft sollen durch gegenseitiges Verständnis, Toleranz und Respekt abgelöst werden.
  • Stärkung interkulturellen Wissens und Kompetenzen.
  • Nachhaltigkeit erhält das Projekt durch die aktive Mitgestaltung der Teilnehmenden an Konzepten zur Gewaltprävention und bei der lokalen Umsetzung dieser.

Projektmaßnahmen:

Zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Kommunikation von Jugendlichen mit Migrationsgeschichte und den Polizeibehörden sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

1. Begegnungen schaffen, um bestehende Konfliktlinien aufzulösen.

2. Abbau von Vorurteilen durch offenen, aber kritischen Dialog.

3. Interkulturelles Lernen: Gegenseitiger Respekt und Akzeptanz bilden die Grundlage für nachhaltige positive Veränderungen. Beide Gruppen treten miteinander in Kontakt, um jeweils die andere Gruppe um ihre Arbeits- und Lebensumstände kennenzulernen.

4. Aus der Theorie in die Praxis: Ziel ist die praktische Anwendung des Erlernten zur Prävention und Bearbeitung von Konflikten. Vorstellbar ist z.B. dass einzelne Teilnehmer*innen als „Botschafter*innen” in ihren jeweiligen Communties/Arbeitsumfeldern agieren und so zur nachhaltiger Veränderung beitragen.

Ansprechpartner:

Dr. Fidel Aksoy
Projektleiter

E-Mail:
f.aksoy@kurdische-gemeinde.de

Adresse:
Max-Eyth-Straße 8
35394 Gießen

Tel.: 0 641 49411731
Fax: 0 641 78620

Gefördert durch:

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