Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) ist ein Dachverband deutsch-kurdischer Vereine im Bundesgebiet. Wir unterstützen unsere Mitgliedsvereine in ihrer Professionalisierung und tragen die Anliegen der rund 1,2 Million Deutsch-Kurd*innen an Vertreter*innen aus Politik, Medien und Gesellschaft heran.

Aufgrund unserer Erfahrungen mit Marginalisierung und Verfolgung von Minderheiten wissen wir um den Wert von Demokratie, Freiheit und Gleichberechtigung. Wir setzen uns daher ein für das Erlernen und den Erhalt der demokratischen Werte in allen Bevölkerungsgruppen in Deutschland. So gestalten wir unsere Heimat mit. Die gesellschaftliche und politische Anerkennung der kurdischen Identität ist für uns Ausdruck einer Willkommens- und Anerkennungskultur eines modernen Einwanderungslandes. Erst sie ermöglicht einen Dialog auf Augenhöhe.

Wir als KGD sind divers in Sprache, Herkunft und Religionszugehörigkeit. Dies gibt uns den Schlüssel, für eine kultursensible, zielgruppenspezifische Integrationsarbeit für eine Vielzahl von nach Deutschland Zugewanderten. Unsere Kernaufgaben sehen wir in den Bereichen Bildungs- und Präventionsarbeit, Empowerment von Frauen und Demokratiestärkung. Im Rahmen unserer Projektarbeit sind wir ein verbindlicher Partner für bundesweite Kooperationen mit Politik, Medien, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Den öffentlichen Diskurs über die Zukunft Deutschlands und der kurdischen Gemeinschaft gestalten wir mutig und professionell. Als zuverlässiger Beobachter der politischen Entwicklungen in den kurdischen Gebieten ist uns daran gelegen, die Öffentlichkeit umfassend und unabhängig zu informieren. So stärken wir die Wahrnehmung der KGD als progressive, freie und reflektierte Stimme von Zugewanderten in Deutschland.