Ali Ertan Toprak, Bundesvorsitzender der KGD e. V., zu Gast bei Deutschlandfunk

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„Die Luftangriffe der USA und alliierter Staaten haben über Tage und Wochen nichts an der Entwicklung ändern können: Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ rückte immer weiter vor, so etwa auf die türkisch-syrische Grenzstadt Kobane. Die Türkei schaut mehr oder weniger zu, obwohl das Parlament in Ankara einen Militäreinsatz gebilligt hat. Falls der IS die Türkei angreift, könnte der Nato-Bündnisfall eintreten. Wartet die Türkei genau darauf? Weshalb hilft sie den Kurden nicht, die sich von Anfang an der Terrororganisation entgegen gestellt haben? Die fühlen sich inzwischen im Stich gelassen und artikulieren ihren Unmut laut auf den Straßen. Wird sich der IS ohne Bodentruppen, ohne einen koordinierten internationalen Militäreinsatz überhaupt stoppen lassen?“

Gäste:
– Ahmet Külahci, Deutschlandkorrespondent „Hürriyet“
– Ulrich Leidholdt, ehemaliger ARD-Korrespondent in Amman
– Karl Heinz Kamp, Bundesakademie für Sicherheitspolitik
– Ali Toprak, Bundesvorsitzender der kurdischen Gemeinde in Deutschland

Quelle: http://www.deutschlandfunk.de

 


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Der Kampf der Kurden gegen die Terrorgruppe IS

NDR Info – Redezeit – 15.10.2014 20:30 Uhr

Kämpfen die Kurden einen einsamen Kampf oder bekommen sie die internationale Unterstützung, die sie gegen den IS brauchen? Welche Rolle soll Deutschland übernehmen?

In der syrischen Stadt Kobane kämpfen kurdische Verbände gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“. Die Kurden brauchen Hilfe, darüber sind sich die meisten westlichen Staaten einig. Doch wie kann die Unterstützung aussehen? Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt fordert, die Bundeswehr sollte bereit sein, unter einem UN-Mandat zu kämpfen.

Ist das eine realistische Option? Sollte Deutschland mehr Ausrüstung liefern? Kann Deutschland den Druck auf die Türkei erhöhen, damit diese den Kurden beisteht? Welche Rolle spielt die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK? Wo liegen die deutschen Interessen?

Diese und andere Fragen diskutieren Experten mit Hörerinnen und Hörern am Mittwochabend in der NDR Info Redezeit von 20.30 bis 22 Uhr.

Redezeit-Moderator Matthias Franck begrüßte als Gäste:

Dr. phil. Günter Seufert
Stiftung Wissenschaft und Politik, Forschungsgruppe EU-Aussenbeziehungen

Ali Toprak
Vorsitzender Kurdische Gemeinde Deutschland e.V.

Kathrin Vogler
MdB, Die LinkeObfrau Unterausschuss Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln

Thomas Bormann
ARD-Hörfunkkorrespondent in Istanbul

Quelle:
http://www.ndr.de/info/sendungen/redezeit/Der-Kampf-der-Kurden-gegen-die-Terrorgruppe-IS,sendung313728.html

 


 

ARD tagesschau (20:00 Uhr), 11.10.14

Ali Ertan Toprak, Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland e. V. erklärt im Interview mit ARD: „Die Bundesregierung hat die nordirakischen Kurden unterstützt. Aber es kann doch nicht sein, dass wir jetzt, vier Wochen später, die syrischen Kurden alleine lassen, weil wir möglicher Weise nicht unseren türkischen Bündnispartner verärgern wollen.

Quelle:

http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesschau/tagesschau-20-00-Uhr/Das-Erste/Video?documentId=24031296&bcastId=4326


 

ZDF heute journal (21:45 Uhr), 11.10.14

Ali Ertan Toprak, Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland e. V. erklärt im Interview mit ZDF: „Die Kurden möchten nicht, dass die Söhne anderer Völker für sie sterben. Aber sie möchten zumindest Unterstützung, Waffenlieferungen!
Quelle:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2258650/ZDF-heute-journal-vom-11-Oktober-2014