Die kurdische Delegation wurde von Repräsentanten des American Jewish Committee (AJC) im Berliner Ramer Institut empfangen.

Treffen-AJC

Die kurdisch-yezidische Delegation bestand aus Prof. Dr. Dr. Ilhan Kizilhan, Mehmet Tanriverdi, Kurdische Gemeinde Deutschland, Dr. Sefik Targay, Yezidische Akademiker Deutschland, Ramazan Salman, Ethno-Medical Center Hannover, Aslan Kizilhan, Initiative Autonomie für Sengal.

Die Repräsentanten des AJC bestanden aus der Berliner Direktorin Frau Deidre Berger, Jason Isaacson, Direktor für internationale Angelegenheiten, Leonard Kaminski, Koordinator für politische Strategie für den mittleren Osten, Stephan Kramer, Direktor des europäischen Büros gegen Antisemitismus, Walter Nathan, Verwaltungsrat und Allan J. Reich, Vorsitzender für internationale Beziehungen sowie Fabian Weissbarth, Koordinator des Berliner Büros für Außenbeziehungen.

Im Mittelpunkt des einstündigen Strategiegesprächs im Berliner Ramer Institut stand die jüngste politische Entwicklung in Kurdistan und vor allem die Lage der kurdischen Yeziden nach den Angriffen des IS. Beide Seiten waren sich einig, dass internationale koordinierte Vorgehen gegen den sog. Islamischen Staat im Irak und Syrien von Nöten sind und der kurdischen Bevölkerung geholfen werden müsse, sowohl politisch, militärisch aber auch humanitär. Die AJC Vertreter sagten ihre Unterstützung bei den diplomatischen Beziehungen zu.