Bundesvorsitzender der KGD, Ali Ertan Toprak spricht auf deutsch-französischer Strategiekonferenz des American Jewish Committee (AJC), Berlin

Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland, Ali Ertan Toprak spricht auf deutsch-französischer Strategiekonferenz des American Jewish Committee (AJC), Berlin

Unter dem Titel „3i – Französische und Deutsche Perspektiven zu Immigration, Integration und Identität“ veranstaltete das AJC Berlin am 24. April eine Strategiekonferenz zu den aktuellen Herausforderungen in der Integrationspolitik. Gemeinsam mit politischen Entscheidungsträgern, Vertretern aus der Zivilgesellschaft und Wissenschaftlern beider Länder nahm auch KGD-Bundesvorsitzender und Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) Ali Ertan Toprak an der Konferenz teil.

Im Panel „Auswirkungen und Herausforderungen der Immigration“ diskutierte Toprak engagiert als Podiumsteilnehmer.

Er plädierte für eine menschliche, doch ehrliche Integrationspolitik, die nicht vor unbequemen Wahrheiten zurückschreckt: „Wir müssen offen Probleme benennen, ohne Denkverbote zu erteilen. Sprache und Arbeit reichen bei der Integration nicht aus. Wir haben heute keine Parallelgesellschaften mehr, sondern Gegengesellschaften, die unsere Demokratie unterminieren. Dem müssen wir uns entschieden entgegenstellen.“

Für eine friedliche gemeinsame Zukunft sei ein Bekenntnis aller alten wie neuen Bürger zu den demokratischen Grundwerten des Landes von essentieller Wichtigkeit, so Toprak weiter.