Die Erinnerung darf nicht enden

Heute ist ein wichtiger Gedenktag, der jedes Jahr am 27. Januar weltweit begangen wird. Es ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Sein Datum hat der Tag erhalten, weil am 27. Januar 1945 das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde.

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt.“ Das sagte Bundespräsident Roman Herzog heute vor 21 Jahren, am 27. Januar 1996, als er diesen Tag zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus erklärte.

Die beste und wirkungsvollste Form des Gedenkens ist, aus der Vergangenheit zu lernen und entschieden dafür einzutreten, dass es nicht anderswo zur Wiederholung kommt.

Daher müssen wir heute jede Form von Extremismus und Menschenfeindlichkeit gleichermaßen bekämpfen.

Die Würde des „Menschen“ ist unantastbar.

Wer diesen Grundsatz unseres Gemeinwesens nicht respektiert, darf kein Platz in unserer Mitte haben!

Die Frage des Gedenkens an den Holocaust ist keine Frage des Glaubens oder der Herkunft, sondern der Menschlichkeit.

Nie wieder!