Im Bundeskanzleramt wurde der NSU-Opfer gedacht

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nsu-gedenkfeier-Aydan_ozoguznsu-gedenkfeierVor vier Jahren wurden die Morde an neun Migranten und einer Polizeibeamtin durch die Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“ aufgedeckt. Anläßlich des Jahrestages führte die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Integration und Flüchtlinge, Staatsministerin Aydan Özoguz im Bundeskanzleramt eine Veranstaltung für einen ausgewählten Kreis durch.

Mindestens drei der zehn Opfer waren kurdischstämmig. Einer davon war Mehmet Turgut. Sein Bruder Mustafa Turgut war ebenfalls unter den Anwesenden. Neben zwei Angehörigen der Opfer und ihrer Anwälte nahmen auch für die Kurdische Gemeinde Deutschland Frau Kehy Kehi und der Ehrenpräsident der BAGIV und stellv. Vorsitzender der KGD, Mehmet Tanriverdi, teil. Staatssekretäre, Innenpolitiker sowie der zukünftige Vorsitzende des neuen NSU-Ausschusses des Bundestages, der CDU Politiker Binninger waren ebenfalls anwesendDie Beauftragte der Bundesregierung und Ombutsfrau für die NSU-Opfer Prof. Dr. Barbara John legte zum Jahrestag ein Buch vor („Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen“), in dem  die Hinterbliebenen erstmals zu Wort kommen. In mehreren Kurzvorträgen wurde geschildert, welche Konsequenzen man bereits aus der Mordserie gezogen hat und das man

diese Taten niemals vergessen darf.

Die Veranstaltung wurde von der ZDF Moderatorin Dunya Hayali moderiert.