KGD zeigt beim Anti-Quds-Marsch in Berlin erneut ihre Solidarität mit den Juden in Deutschland und dem Staat Israel

 

Kurdische Gemeinde Deutschland zeigt beim Anti-Quds-Marsch in Berlin erneut ihre Solidarität mit den Juden in Deutschland und dem Staat Israel

Ajatollah Chomeini rief den sogenannten al-Quds-Tag aus. Jeden letzten Samstag im Ramadan ziehen Demonstranten durch Berlin. Sie sind ausgestattet mit Hisbollah-Fahnen, skandieren antisemitische Parolen und drohen Israel mit Tod und Vernichtung. Müssen wir uns das gefallen lassen?

NEIN! sagte die Kurdische Gemeinde Deutschland(KGD) und schloss sich diesmal dem Initiativkreis des Anti-Quds-Marsches in Berlin an.
Letztes Jahr hatte die KGD als Unterstützer teilgenommen.

Am Samstag war auch Ali Ertan Toprak, Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland, unter den Rednern der DEMONSTRATION GEGEN DEN QUDS-MARSCH.

In seiner Rede betonte der Bundesvorsitzender der KGD die Israelsolidarität der Kurdischen Gemeinde Deutschlands wie folgt, „Juden in Deutschland und auch in Israel sollen wissen, dass sie nicht ALLEINE sind.

Wir stehen, ohne wenn und aber an Eurer Seite. Gerade in schwierigen Zeiten wenn Israel und Juden hier in Deutschland unsere Solidarität brauchen. Und nicht NUR an Gedenktagen oder sonstigen Anlässen, wenn es opportun ist.“

Toprak fuhr in seiner Rede mit den Worten fort,
„Zugleich freuen wir uns über das 70. jährige bestehen des Staates Israel.
Herzlichen Glückwunsch, zur der einzigen Demokratie in mitten von Unrechtsregimen, einer Oase der Freiheit in einer feindlichen Umgebung.

Schon alleine deswegen darf Israel niemals fallen, denn mit ihr würde die Freiheit und Demokratie fallen.“

Ali Ertan Toprak kritisierte vor Allem die Heuchelei der deutschen Politik, an Gedenktagen von Staatsräson zu sprechen, aber wenn es darauf ankomme in der Praxis Israel allein zu lassen. Bestes Beispiel dafür sei der Umgang mit Iran, der Israel in seiner Existenz bedrohe.

„Es ist für mich als deutschen Staatsbürger unerträglich zu wissen, dass meine Regierung und mein Staat Geschäft mit dem Mullah-Regime in Iran macht, der regelmäßig zur Vernichtung Israels aufruft.

Iran will die Bombe, um Israel auszulöschen und Deutschland stellt sich in dieser Situation nicht an die Seite Israels sondern gegen Sanktionen gegen den Iran.

Das zeigt mir, dass Deutschland doch keine endgültigen Lehren aus dem Holocaust gezogen hat.

Wenn ein Land ohne wenn und aber in dieser Frage HEUTE an der Seite Israels stehen sollte, dann ist es Deutschland!“

Sein Unmut über die deutsche Politik und das Schweigen der Zivilgesellschaft in dieser Frage brachte Toprak wie folgt zum Ausdruck:

„Wir sind heute versammelt um Flagge zu zeigen gegen Antisemitismus, gegen Islamismus und Homophobie.

Ich wundere mich nur, wo die anderen sind, die noch vor einigen Woche „Berlin trägt Kippa“ sagten oder sich noch vor wenigen Wochen hier in Berlin gegen die AfD gestellt hatten.

Wer gegen rechtspopulisten der AfD und andere deutsche Rechtsradikale aufsteht, muss erst recht heute gegen die Islamofaschisten der Hamas und Hizbollah Flagge zeigen!


Es ist für mich unerträglich, dass in der Stadt, in der vor über 80 Jahren das größte Menschheitsverbrechen geplant wurde, heute Hizbollah- und Hamas-Anhänger ungehindert zum Hass auf Juden und zur Vernichtung Israels aufrufen können.“

Ali Ertan Toprak beendete seine Rede mit einem Zitat von Schiller:
Der Menschen Würde ist in Eure Hand gegeben, Bewahret sie, sie sinkt mit Euch, mit Euch wird sie sich heben

„Und die Menschenwürde von allen Menschen werden wir als Kurdische Gemeinde Deutschland immer und überall verteidigen. Shalom Israel!“