Die KGD zu politischen Gesprächen in Berlin

Ali Ertan Toprak, Cem Özdemir, Mehmet Tanriverdi

Ali Ertan Toprak, Cem Özdemir, Mehmet Tanriverdi

 

Die KGD zu politischen Gesprächen in Berlin

Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD), Ali Ertan Toprak und Mehmet Tanriverdi führten politische Gespräche im Auswärtigen Amt (AA) und im Deutschen Bundestag durch.

Gespräch im Auswärtigem Amt 
Im AA wurden die Vertreter der KGD vom Legationsrat I. Klasse, Syrien empfangen. Die Lage in Syrien und insbesondere die Situation in den kurdischen Gebieten in Syrien (Rojawa-West Kurdistan) wurden erörtert. Die KGD bat um politische und humanitäre Unterstützung für die kurdische Region in Syrien und Dialog zwischen dem AA und allen syrisch-kurdischen Parteien. Vertreter des AA äusserte sich besorgt über die Lage in Syrien und Kurdistan. Das AA habe zwar Interesse an einem Dialog mit allen demokratischen kurdischen Parteien. Die Voraussetzung aber um von der internationalen Gemeinschaft und auch der BRD als Gesprächspartner akzeptiert zu werden, sei erstens die Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere im Umgang mit eigener Opposition und zweitens das Unterlassen jeder Zusammenarbeit mit dem Assad-Regime, so der Vertreter des AA.

Die Vertreter der KGD und des AA waren sich einig diesen Dialog zwischen der KGD und des AA in naher Zukunft fortzuführen und zu intensivieren.

Anschließender Empfang durch den Bundesvorsitzenden der B’90/Die Grünen im Deutschen Bundestag

Anschliessend wurden A. E. Toprak und M. Tanriverdi im Bundestag vom Bundesvorsitzenden der Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir empfangen.

Die Delegation der KGD bat Herrn Özdemir um Unterstützung für eine intensivere Einbindung der Kurdischen Gemeinde Deutschland in den integrationspolitischen Dialog in der neuen Legislaturperiode.

Die KGD machte deutlich, dass die Kriminalisierung der kurdischen Community in Deutschland und die verzerrte Wahrnehmung der Politik und Öffentlichkeit seit den 90ern in Bezug auf die kurdisch stämmigen Bürger der BRD ihrer positiven Integrationsleistung nicht gerecht werden.

Kurdische Migranten in Deutschland wünschen sich zudem eine aktivere Politik von Bündnis 90/Die Grünen, wie vor allem in den 90ern, bezüglich der Solidarität mit den demokratischen Rechten des kurdischen Volkes.

Herr Özdemir zeigte sich sehr offen für den Dialog und sagte Unterstützung für die KGD zu.