Fasten für Kinder ahnden, Eltern und Islamverbände zur Verantwortung ziehen!

PRESSEERKLÄRUNG: 85/2406-2016

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foto: Public domain/Wikipedia


Fasten für Kinder ahnden, Eltern und Islamverbände zur Verantwortung ziehen!

Das sogar Grundschulkinder zwischen sechs und zehn Jahren im Fastenmonat Ramadan zum Fasten genötigt werden, überschreitet für Cahit Basar, Oberstudienrat in Köln, die Grenzen der Zumutbarkeit. Obwohl im Koran die Pflicht zum Fasten erst mit der Pubertät einsetzt, beobachtet Basar in den letzten Jahren mit großer Sorge eine Entwicklung, die vor allem kleine Kinder zu einer betont konservativ ausgelegten religiösen Grundhaltung erzieht. „Mit Kopftüchern verhüllte kleine Mädchen sind keine Seltenheit mehr und die frühe Indoktrinierung zur Einhaltung der religiösen Pflichten daher nur die logische Konsequenz, die sich im Fastenmonat Ramadan besonders deutlich offenbart“ fasst Basar den Trend zusammen.

Weder die seit zehn Jahren stattfindende Islam-Konferenz, noch die vielen Plattformen des unterreligiösen Dialogs oder die nicht unerhebliche Finanzierung der Islamverbände durch den Bund und die Länder hat in irgendeiner Form den politisch-konservativ ausgelegten Islam zurückdrängen können. Ganz im Gegenteil „wir sind heute von einem zukunftsweisenden Dialog weiter entfernt als vor zehn Jahren“ resümiert Basar.

Schulen wie Lehrkräfte schauen nur noch hilflos der betont nach außen dargestellten Islamisierung ihrer Schülerschaft zu. Eltern und Schüler, die Lehrerinnen missachten und nicht grüßen sind dabei die geringsten Sorgen der Schulen. Kaum eine schulische Sportveranstaltung, Schwimmunterricht, Klassenfahrt, Ausflug oder Wanderung kann noch stattfinden, ohne einen eingehenden Diskurs mit dem streng ausgelegten Islam. Dies hat auch nichts mehr mit angeblich mangelnder interkultureller Sensibilität zu tun. „Unsere Schulen haben nur einen Kompass, nachdem sie ihr Schulleben und den Umgang miteinander richten können und das ist unsere Verfassung“ so der Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland Cahit Basar.

Die Eltern wie auch die Islamverbände mit ihren Moscheegemeinden müssen stärker in die Pflicht genommen werden und das Wohl des Kindes muss in den Mittelpunkt gerückt werden. Es könne nicht sein, dass die kleinen Kinder den ganzen Tag über Hunger und Durst leiden müssten, deshalb muss Fasten für Kinder geahndet werden, Eltern und Islamverbände zur Verantwortung gezogen werden.

Beim nächsten Treffen der Kultusministerkonferenz (KMK) mit Vertretern der Migrantenverbänden wird die Kurdische Gemeinde Deutschland das Thema auf jeden Fall ansprechen und für eine Regelung plädieren.