Gegen Entrechtung, Demütigung und Unterwerfung. Frauen stärken und gemeinsam ihre Rechte verteidigen!

Die Kurdische Gemeinde Deutschland gratuliert allen Frauen und Mädchen zum diesjährigen Weltfrauentag am 08. März 2019.

Seit 1911 machen Frauen weltweit am „Internationalen Frauentag“ auf die Frauenrechte aufmerksam. Es zeigt sich aber, dass auch 2019 die Frauenrechte nicht selbstverständlich sind und täglich auf’s Neue erkämpft werden müssen. Frauen sind weltweit auf unterschiedlichen Ebenen nach wie vor nicht nur stark benachteiligt, sondern sogar aufgrund ihres Geschlechts existenziell bedroht.

Frauen und Mädchen sind stärker von Armut, unzureichender Gesundheitsversorgung, geringeren Löhnen und sexualisierter Gewalt betroffen als Männer und Jungen, auch hier in Deutschland und Europa. Sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen ist und bleibt leider weltweit ein Thema.

Baris Duran-Yildirm, Vorstandsmitglied der Kurdischen Gemeinde Deutschland betont, dass nicht nur am 08.März diese Themen besprochen werden dürfen, sondern die Gesamtgesellschaft in all ihren Bestrebungen ein Bewusstsein für die Frauenrechte schaffen müsse. Der internationale Frauentag rückt lediglich die aktuellen Herausforderungen, denen Frauen auch hierzulande ausgesetzt sind, in den Fokus. Es wird daher immer wichtiger für uns als Kurdische Gemeinde Deutschland konkrete Ideen umzusetzen um die Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter zu bestärken, und auch Frauen mit Migrationshintergrund, insbesondere kurdische Frauen, in ihrem selbstbestimmten Lebensweg zu unterstützen.

Duran Yildirim weist darauf hin, dass Frauen mit Migrationshintergrund oftmals einer doppelten Diskriminierung, die oft schon im familiären Umfeld beginnt unterliegen und die Herkunftskultur stark ihren Alltag prägt.

„Das ein selbstbestimmtes Leben möglich ist und keinen kulturellen Bruch nach sich ziehen muss, ist die große Herausforderung, die wir in der Mädchen- und Frauenförderung in den Blick nehmen müssen. Dazu wollen wir nicht nur die Mädchen und Frauen stärken, sondern auch die Elterngeneration gewinnen.“,so Baris Duran-Yildirm abschließend.