Hundert Jahre nach Sykes-Picot Abkommen: Kurden demonstrieren für die Unabhängigkeit

Hundert Jahre nach Sykes-Pivot Abkommen: Kurden demonstrieren für die Unabhängigkeit

Hundert Jahre nach Sykes-Pivot Abkommen: Kurden demonstrieren für die Unabhängigkeit



Am 16. Mai 1916, vor 100 Jahren, unterschrieben die Briten und die Franzosen den nach ihren Militärberatern genannten Sykes-Picot Abkommen, das die Entstehung Irak und Syrien mit den jetzigen Grenzen besiegelte. Dadurch wurde Kurdistan ein weiteres Mal geteilt.

Nachdem der sogenannte Islamische Staat (IS) weite Teile Iraks und Syrien unter seine Kontrolle gebracht hat, haben Kurden in der autonomen Region Südkurdistan (Nordirak), aber auch in Rojava-Kurdistan (Nordsyrien) ihre Gebiete unter ihrer Kontrolle gebracht. Die Grenzen der Ländern Irak und Syrien existieren nicht mehr.

sykes-picotSüdkurdistan bereit den Weg in die Unabhängigkeit vor und Rohjava-Kurdistan hat sich für autonom erklärt. 100 Jahre nach Unterzeichnung des Sykes-Picot Abkommens treten Kurden weltweit für die Unabhängigkeit ein.

Am 14. Mai 2016 in Köln werden tausende Menschen aus den gesamten Bundesgebiet und Benelux-Länder Ihre Stimme für die Unabhängigkeit Kurdistans erheben. Mehmet Tanriverdi, stellvertretender Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD), wird bei der Kundgebung ein Grußwort halten.

Eine Initiative, bestehend aus zahlreichen Persönlichkeiten und Künstlern, hat zu dieser Kundgebung aufgerufen. Diese findet am Samstag, 14. Mai 2016 um 13:00 Uhr in Köln-Heumarkt statt.