KGD e.V. beginnt ihre Gesprächsreihe mit Vertretern anderer kurdischen Organisationen in Deutschland

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Kurdische Gemeinde Deutschland e.V. beginnt ihre Gesprächsreihe mit Vertretern anderer kurdischen Organisationen in Deutschland

Der neue Vorstand der Kurdischen Gemeinde Deutschland e.V. (KGD) hat seine angekündigten Gespräche mit Vertretern anderer kurdischen Organisationen in Deutschland begonnen.

Mitglieder des Präsidiums und des Vorstandes der KGD haben sich zum Auftakt am Samstag den 20. Juli 2013 mit den beiden Vorstandsvorsitzenden der Föderation Kurdischer Vereine in Deutschland, YEK KOM e.V. getroffen.

Bei diesem ersten Treffen zwischen der KGD und YEK KOM war auch ein Vertreter der YXK, dem Dachverband der Studierenden aus Kurdistan in Europa, anwesend.

Das erste Zusammentreffen fand in freundschaftlicher Atmosphäre in Düsseldorf statt. Hierbei haben sich die Vertreter der KGD, YEK KOM und YXK, über wichtige aktuelle Themen ausgetauscht, wie. z.B. die Situation der kurdischen Migrantinnen und Migranten in der Bundesrepublik, den begonnen Friedensprozess in der Türkei und die Situation des kurdischen Volkes im Nahen Osten.

Die KGD und YEK KOM waren sich darüber einig, dass aufgrund dynamischer politischer und gesellschaftlicher Prozesse eine konstruktive  Zusammenarbeit aller demokratischen kurdischen Organisationen mehr denn je notwendig ist.

Die KGD hob hervor, dass sie ihren Themen- und Arbeitsfokus vor allem bei den eine Million Kurdinnen und Kurden in Deutschland sieht.

Als wichtige Ziele hat sich die KGD neben der Integration der Kurdinnen und Kurden in Deutschland, die Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland und die aktive und gleichberechtigte Teilhabe der Kurdinnnen und Kurden in allen gesellschaftspolitischen Bereichen der Bundesrepublik gesetzt.

YEK KOM äußerte vor allem die Erwartung an die KGD, öffentlich Stellung zur Beendigung der Kriminalisierung der Kurden in Deutschland zu beziehen.

Im Herbst nähert sich der 20. Jahrestag des PKK-Verbots in Deutschland.

Alle kurdischen Organisationen müssten sich gegen dieses nicht zeitgemäße und unverhältnismäßige Verbot stellen, so die Auffassung der YEK KOM Vertreter.

In Hinblick auf die Bundestagswahlen im Herbst 2013 wird an eine gemeinsame Erklärung aller demokratischen kurdischen Organisationen zur Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland gedacht.

Weitere Dialoge mit anderen kurdischen Organisationen sind geplant, so stehen in naher Zukunft Gespräche mit Vertretern von KOMKAR sowie anderen Vereinen an.