Türkischer Staat vertreibt Kurden aus ihrer Heimat

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Mehr als eine halbe Million Kurden wurden in diesem Jahr aus ihrer Heimat in Nordkurdistan vom türkischen Staat vertrieben. Dies meldet Amnesty international. Die Dunkelziffer müsste jedoch höher sein.

Die Kurdische Gemeinde Deutschland hat in diesem Jahr mehrfach darauf hingewiesen, dass der türkische Staat kurdische Zivilisten aus ihrer Heimat vertreibt und die Lebensgrundlage der Menschen zerstört und Wälder in Brand setzt. Durch monatelange Kämpfe und Bombardements wurden neben der Provinzstadt Sirnak und der Altstadt von Diyarbakir Städte wie Cizre, Silopi, Nusaybin, Gewer, Hezex, Silvan und Varto zerstört.

Die meisten der Geflüchteten suchen in den Großstädte Schutz oder machen sich auf den Weg nach Europa.

Die Kurdische Gemeinde Deutschland appelliert an die Bundesregierung keine Waffen an die Türkei zu liefern.