
Austausch mit der Integrations- und Antirassismusbeauftragten der Bundesregierung Natalie Pawlik
Die Kurdische Gemeinde Deutschland hat heute die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie Beauftragte für Antirassismus, Staatsministerin Natalie Pawlik, zu einem Gespräch getroffen. Für die KGD nahmen der Bundesvorsitzende Ali Ertan Toprak und das Vorstandsmitglied Afshang Sharafkandi teil.
Wir haben unsere Arbeit und unsere aktuellen Projekte vorgestellt sowie über den Umgang mit Antisemitismus, Islamismus und Rassismus, über Diskriminierung und über Konflikte innerhalb migrantischer Communities gesprochen. Ein Schwerpunkt war der antikurdische Rassismus, der bislang kaum als eigenständige Erscheinungsform wahrgenommen wird.
Die Staatsministerin zeigte sich offen für das Thema und äußerte die Absicht, innermigrantische Konflikte in der Neuauflage des Lageberichtes “Rassismus in Deutschland” zu berücksichtigen.
Weitere Themen waren Ansätze zur Bekämpfung von Islamismus und ausländischer Einflussnahme, die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie die Verantwortung migrantischer Selbstorganisationen für das Gemeinwesen.
Wir danken Staatsministerin Pawlik und ihrem Team für den offenen Austausch und freuen uns auf den weiteren Dialog.