Die Kurdische Gemeinde Deutschland begrüßt die Bremer Initiative zur dauerhaften Verankerung des Kurdischunterrichts

Die Kurdische Gemeinde Deutschland begrüßt die Bremer Initiative zur dauerhaften Verankerung des Kurdischunterrichts.
Wir begrüßen den Vorstoß des Bremer Senats, den Kurdischunterricht dauerhaft im öffentlichen Schulsystem zu verankern.
Die kurdische Sprache ist die Muttersprache von Millionen Menschen und ein unverzichtbarer Bestandteil der kulturellen Identität der Kurdinnen und Kurden. Der Erhalt und die Förderung der Muttersprache stärken nicht nur die sprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zu Chancengerechtigkeit, Integration und gesellschaftlicher Teilhabe.
Wir danken dem Bremer Senat sowie allen Abgeordneten, Lehrkräften, Elterninitiativen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen, die sich seit vielen Jahren für den Kurdischunterricht einsetzen und diesen wichtigen Schritt ermöglicht haben.
Bremen setzt damit ein bundesweit beachtenswertes Zeichen. Wir hoffen, dass weitere Bundesländer diesem Beispiel folgen und kurdischen Kindern die Möglichkeit geben, ihre Muttersprache im Rahmen des staatlichen Bildungssystems zu erlernen.
Die Förderung der kurdischen Sprache ist kein Privileg, sondern Ausdruck von Respekt gegenüber der sprachlichen und kulturellen Vielfalt unseres Landes.